Atemwegserkrankungen

Atemwegserkrankungen und kann man sie heilen?



Dies können wir mit einem ganz klaren JEIN beantworten! :)


Häufig werden wir gefragt, ob die Pferde nach unserer Reha wieder komplett gesund sind, da sie aus Sicht des Besitzers schließlich zu diesem Zweck bei uns eingestellt werden.


Um uns hier zu einer Antwort hinreißen zu lassen, müssen wir jedoch einen kleinen Umweg gehen.


In den seltensten Fällen finden Pferde ihren Weg zu uns, aufgrund eines leichten Hustens, welcher erstmalig aufgetreten ist. In einem solchen Fall, ist es uns schöner Weise durchaus möglich in relativ kurzer Zeit das Pferd zu genesen, ohne das es Folgeschäden fürchten muss und rückfällig wird. (Hinweis: auch gesunde Pferde können sich anstecken oder bei kalten Temperaturen, Regen und Zugluft erkälten! Auch hier gilt es sofort zu reagieren und einen Husten nicht zu verschleppen!)


Welche Pferde finden jedoch häufig ihren Weg zu uns?

Es sind Pferde, welche schon seit Jahren immer wiederkehrend oder durchgehend in unterschiedlichen Intensitäten/ Schweregraden husten! Pferde, welche über verschiedene Antibiotika, Cortisongaben, Schleimlöser, Bronchienerweiterer etc behandelt wurden, durch orale Gabe übers Futter oder Maskeninhalationen. Das Problem hierbei ist, dass diese Mittel leider häufig nur kurzfristig helfen jedoch zur Eindämmung unbedingt notwendig sind! Hier sei der Tierarzt in Schutz zu nehmen, da in den meisten Fällen der Zustand schon derart schlecht ist, das zum Wohle des Tieres zumindest akut Medikamente gegeben werden müssen. Dies ist hin und wieder das Ergebnis des Unterschätzens der Ernsthaftigkeit einer Atemwegserkrankung/ eines Hustens durch den Besitzer, sodass auch finanziell gesehen erstmal durch den Besitzer eine medikamentöse Behandlung bevorzugt wird, anstelle einer Reha-Maßnahme. Es fehlt an dieser Stelle noch einiges an Aufklärungsarbeit, was sich in den nächsten Jahren hoffentlich weiter verbessert! In vielen Fällen mangelt es somit an der Aufklärung, wie komplex dieses Krankheitsbild ist und das es demnach einer komplexen Behandlung bedarf. Dies möchte nur aktuell noch nicht jeder hören, da das Wort komplex bedeutet, dass über einen längeren Zeitraum viele Maßnahmen ergriffen werden müssen und dies gleich zu setzen ist mit einem größeren finanziellen Aufwand, als die aktuelle Gabe eines Schleimlösers. Meistens in der Hoffnung nun durch zu sein, nur im Endeffekt mit dem Ergebnis doch sehr viel finanziellen Aufwand in Kauf zu nehmen oder nehmen zu müssen, über einen gedehnteren Zeitraum.


Was passiert also im Körper und warum reagieren die Pferde so unterschiedlich?

Der eine hustet wenn es warm ist, der andere wenn es kalt ist! Der nächste hustet in Ruhe, der andere erst in Bewegung, der dritte hustet trocken, der vierte schleimt mal mehr, mal weniger, dann ist der Schleim beim einen flüssig, beim anderen kommen nur hin und wieder feste Pfropfen, dann hat der eine ständig Bauchatmung! Und trotzdem sind es alles Standards! Ich könnte noch weiter aufzählen, aber denke die meisten haben sich hier schon irgendwo wieder gefunden!

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe einer Atemwegserkrankung und dann noch die Symptome/ Ergebnisse, die dazu kommen, weil zu lange nicht, verkehrt oder zu wenig behandelt wurde!


Was heißt das irgendwann?

Das bedeutet, dass wir nicht mehr nur die Ursache behandeln müssen (was offenbar in der Vergangenheit schon aus den unterschiedlichsten Gründen nicht abschließend funktioniert hat), sondern dass wir auch alle entstandenen Schäden behandeln müssen!

Und das ist der Knackpunkt!

Zellregeneration im Bereich der Atemwege benötigt eine umfassende Therapie und Zeit!

Und nicht jeder Schaden der über Jahre entstanden ist kann wieder behoben werden!


Es ist nicht ausreichend eine Kräutermischung zu füttern und abzuwarten! Nahrungsergänzungsmittel, Kräutermischungen, angepasste Futtermittel uvm sind jedoch eine wichtige Unterstützung die auch wir nutzen und ein unerlässlicher Bestandteil unserer Therapie sind!


Was bedeutet denn jetzt die Aussage, dass das Pferd eine komplexe Therapie und somit Zeit benötigt?

Das ist von Pferd zu Pferd verschieden und abhängig von weiteren Faktoren! Ein Pferd mit schlechten Leberwerten, mit Kotwasser, einem schlechten Stoffwechsel ist umfangreicher zu therapieren als ein ansonsten stabiles Pferd (auch regelmäßiges Kotwasser mit zwischendurch guten Phasen ist NICHT stabil gesund!)!

Es ist beispielsweise nicht realistisch eine Lungenerkrankung mit einer Schädigung der Schleimhäute regenerieren zu wollen ohne eine gesunde Darmschleimhaut! Diese muss demnach parallel behandelt werden! Und das ist nur ein erwähnter Baustein von vielen!  Alles andere liefert kein stabiles Ergebnis und ein baldiger Rückfall ist vorprogrammiert!

Auch wir haben schon Atemwegserkrankungen rein über eine Bioresonanztherapie behandelt, indem wir auswärts Pferde therapiert haben, aufgebaut auf dem Ergebnis einer Bioresonanzanalyse. Leichte Fälle ließen sich sehr gut therapieren, komplexe Fälle waren da schon schwieriger. Wir sind daher inzwischen weg davon, da das Verständnis beim Pferdebesitzer kaum aufzubringen ist, dass als Grundlage für jede Regeneration erstmal die Ursache behoben werden muss und das dies eine gewisse Anzahl an Therapieeinheiten bedeutet. Dann ist jedoch noch keine Regeneration des geschädigten Gewebes erfolgt, ergo auch nur minimal ein Therapieerfolg zu sehen und dies stellte uns vor das gleiche Problem wie viele Tierärzte. Der Pferdebesitzer ist der Ansicht, die Therapie XY hat beim eigenen Pferd nicht geholfen und bricht die Therapie ab oder führt sie nicht fort. Aus diesen Problemen, aus der Ungeduld der Pferdebesitzer und den mangelnden Möglichkeiten durch die Pferdebesitzer eine Rundumunterstützung ihres Pferdes zu gewährleisten, ist unser Konzept geboren.

Jeder Part den wir inzwischen therapeutisch anbieten ist für sich gesehen eine gute Möglichkeit eine Atemwegserkrankung zu lindern und besser in den Griff zu bekommen, bedarf jedoch sehr viel Geduld und Durchhaltevermögen durch den Pferdebesitzer. Die Kombination der Therapien ist jedoch in ihrer Wirkung unschlagbar in Schnelligkeit und Nachhaltigkeit des Therapieerfolges! Wir sind in der Lage Auslöser auszuschalten oder zu minimieren und den Körper sowohl von innen als auch von außen zu regulieren und damit eine Chance auf bestmögliche Regernation in kürzester Zeit zu erreichen!



Wie gestaltet sich eine Therapie bei uns?

Zu Beginn steht eine Analyse des Blutes mit dem BICOM BODY CHECK (mehr Infos hierzu unter dem Punkt Bioresonanz). Hierauf und auf die Anamnese (Krankheitsverlauf, stattgefundene Therapien, diagnostische Ergebnisse des Tierarztes und bei Bedarf unsererseits Rücksprache mit dem behandelnden Tierarzt und einer eigenen Sichtung des Pferdes durch uns) stützt sich der Therapieaufbau.

Die Therapie beinhaltet eine BICOM-Bioresonanztherapie, Lasertherapie (MKW-Laser), Laserakupunktur, Amplivet-Elektrotherapie, Physiotherapie (wichtig auch hier die Faszien nicht außer Acht zu lassen), Soleinhaltion (Solekammer mit dem Gerät von Medizintechnik Hartwig) sowie eine angepasste Bewegungstherapie!

Eine häufig unterschätzte Therapie ist eine unbedingt notwendige Bewegungstherapie!

Alle atemwegserkrankten Pferde bekommen bedampftes Heu, wir nutzen einen HAYGAIN!

Individuell werden Nahrungsergänzungsmittel zusammengestellt!


Was heißt dies für die Zeit nach einer Reha?

Nach ca. 2 Monaten haben wir häufig ein stabiles Ergebnis erzielt! Eine Regeneration ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen und bedarf einer weiteren Pflege durch den Besitzer, auch wenn das Pferd nicht mehr hustet und wieder in einem sehr guten Zustand ist. Ziel ist es den Therapieerfolg aufrechtzuerhalten und dem Gewebe die Möglichkeit zu geben weiter zu regenerieren und widerstandsfähig zu werden. Auch hier stehen wir mit Rat und Tat zur Seite! Es kann beispielsweise eine Unterstützung durch verschiedene Nahrungsergänzungen erfolgen, eine Reizung der Atemwege durch Staub und Schimmelsporen kann vermieden werden, regelmäßige Bewegung sollte ein Bestandteil sein und viele weitere Möglichkeiten.


Sollten Sie sich bezüglich ihres Pferdes informieren wollen, scheuen Sie sich nicht zu fragen!